20 Schülerinnen, der 12. Klasse der Gerhart-Hauptmann-Schule in Griesheim, nahmen Anfang November an einem einwöchigen Französisch-Austausch an der Atlantikküste, in Rochefort mit der Partnerschule Lycée polyvalent Marcel-Dassault, teil. Der Austausch wurde erstmalig an der Gerhart-Hauptmann-Schule, durch die finanzielle Unterstützung von Erasmus+ (kofinanziert von der Europäischen Union), durchgeführt.
Gemeinsam begaben wir uns am Sonntag, den 09.11.2025, in Begleitung unserer 3 Lehrer auf die Reise nach Frankreich. Hierbei wurde bewusst die Fahrt mit dem Bus vorgenommen, um umweltschonendes Reisen anzustreben.
Bei der Ankunft wurden wir von den französischen Gastfamilien mit offenen Armen empfangen. Sie waren unglaublich verständnisvoll, fürsorglich und gastfreundlich.
Während des Aufenthalts haben wir viele sportliche Aktivitäten unternommen, darunter Paddel-Tennis, Volleyball, Völkerball und auch ein spannendes Sportturnier erwartete uns, da Sport als zentrales Medium des interkulturellen Austauschs genutzt wurde.
Jedoch standen auch weitere spannende Aktivitäten wie der Besuch eines Museums und eines Surfbrett-Herstellers (Shapers Club) auf dem Programm. Ein besonderes Highlight war außerdem der gemeinsame Besuch eines großen Aquariums und des Strands in La Rochelle. Zuletzt konnten wir durch die Teilnahme am Unterricht unserer Austauschpartner, einen wertvollen Einblick in ihren Schulalltag erlangen.
Aufgrund der vielen gemeinsamen Erlebnisse entstanden schnell neue Freundschaften. Auch die unterschiedlichen Sprachen waren keine Hürde. Manche Schülerinnen konnten ihr Französisch anwenden und verbessern und auch ohne Französischkenntnisse konnte man sich auf Englisch gut verstehen.
Im Anbetracht des Austausches konnten wir auch viele Gemeinsamkeiten entdecken, wie das Interesse an sportlichen Aktivitäten und dem aktiven Austausch von Kulturen, sowie den großen Einfluss des Schulalltags und den Umgang untereinander.
Insgesamt war es ein spannender und bereichernder Austausch, den wir so schnell nicht vergessen werden, durch die wertvollen Erinnerungen, die wir sammeln konnten und die liebevollen Menschen, die wir kennenlernen durften. Wir freuen uns ausgesprochen auf den Rückbesuch im März 2026, um den Franzosen die deutsche Kultur nahezubringen und gemeinsam an einer Projektidee zu arbeiten.
Von Leila Shema und Johanna Rohrer
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