Am 04.02.2026 besuchten wir, die Klassen 7a, 7b und 7d, das Experiminta Science-Center in Frankfurt. Dies war eine schulische Veranstaltung im Rahmen des Physikunterrichts.
Das Experiminta ist ein Mitmach-Museum, in dem man naturwissenschaftliche und technische Phänomene nicht nur beobachten, sondern auch selbst ausprobieren kann. Das Ziel des Ausflugs war also: Lernen durch das eigene Experimentieren.
Von den Lehrkräften bekamen wir Stationsblätter, die wir in Kleingruppen bearbeiten sollten. Die Gruppenarbeit war wichtig, weil viele Stationen im Experiminta darauf ausgelegt sind, dass man gemeinsam experimentiert oder sich gegenseitig beobachtet, um bestimmte Effekte zu erkennen.
Meine Lieblingsstation war der Riesenlöffel. Der Riesenlöffel ist ein Löffel in der Größe XXL. Man sieht sich kopfüber und kleiner, wenn man weit entfernt vom Löffel steht. Das ist wie bei einem Hohlspiegel. Auf der Rückseite des Löffels sieht man sich verzerrt, wie bei einem Wölbspiegel (von Tim).
Ich fand den Raum mit den bunten Lichtern am besten. Dort gab es eine große Leinwand mit mehreren farbigen Lichtquellen. Es gab Lampen mit rotem, grünem und blauem Licht. Dieses Experiment zeigt, wie die additive Farbmischung funktioniert. Wenn alle Lampen gleichzeitig an die Wand leuchten, erwartet man einen schwarzen Schatten. Hier war der Schatten an der Wand aber weiß (von Helin).
Uns gefiel die Station mit der Geschwindigkeitsmessung. An dieser Station lag ein spezieller Teppich auf dem Boden, über den man hinüberrennen musste. Die Geschwindigkeit wurde sofort auf einer Tafel angezeigt. Das Experiment zeigt, wie Messgeräte funktionieren und Geschwindigkeit erfassen. Wahrscheinlich sind im Teppich Druck und/oder Bewegungssensoren eingebaut, die die Bewegung in Abhängigkeit von der Zeit registrieren. Die Station war gut, weil man direkt die Werte mit anderen Personen vergleichen konnte (von Lilli und Helin).
Besonders spannend bei dem Ausflug war, dass man viele Dinge, die man aus dem Unterricht kennt, hier praktisch erleben konnte. Statt nur darüber zu sprechen, konnten wir selbst experimentieren und dadurch besser verstehen, wie bestimmte Phänomene funktionieren. Die Gruppenarbeit half uns dabei, verschiedene Ideen auszutauschen, denn manchmal sah jemand mehr als die anderen oder jemand hatte eine andere Erklärung. Dadurch wurde das Lernen abwechslungsreicher und lebendiger. Der Ausflug war sehr spannend und lehrreich.

(Bericht von Calatina, Helin, Tim und Lilli aus der G 7a, Frau Ayles und Herr Djordevic)

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