Inklusion ist keine bloße Theorie, sie muss gelebt werden. Sechs Griesheimer Schulen veranstalteten am 15.06.2026 ein gemeinsames Völkerballturnier in der Sporthalle der Gerhart-Hauptmann-Schule. Insgesamt traten knapp 100 Schülerinnen und Schülern nicht gegeneinander, sondern miteinander an, um gemeinsam Spaß zu haben und zu zeigen, was Inklusion bedeutet.
Erziehung durch Sport – Kooperation und Integration
Inklusion darf kein theoretisches Konstrukt bleiben, sondern muss mit Inhalten und Leben gefüllt werden. Ziel des 2014 von Jens Kiefner (Schulsportleiter GHS) gegründeten Schulsportnetzwerkes Griesheim ist es, unteranderem gemeinsam Spaß durch den Sport zu haben, unabhängig von Herkunft, Alter, Beeinträchtigung oder Religion.
Die Schulsportleiter der Albert-Schweitzer-Schule, der Carlo- Mierendorff-Schule, der Friedrich-Ebert-Schule, der Gerhart- Hauptmann-Schule, der Schillerschule und der Schule am Kiefernwäldchen organisierten bereits zum dritten Mal gemeinsam ein Sportevent unter dem Motto:
„Kooperation, Integration und Inklusion durch Sport“
Damit das von Anfang an gelingt, wurden die Schülerinnen und Schüler der sechs Schulen per Losverfahren in neun gemischte Teams aufgeteilt. Da das Miteinander und nicht das Gegeneinander im Vordergrund steht, gibt es auch keinen Sieger.
„Wir sind alle in etwas Anderem gut, aber wenn wir uns zusammentun, sind wir noch besser“, freut sich Dilara, Viertklässlerin und Turnierteilnehmerin.
Damit sich dieser Gedanke verankert, soll das Völkerballturnier aller Griesheimer Schulen auch weiterhin als sportliche Tradition fortgesetzt werden.
i.A. des Schulsportnetzwerkes Griesheim
Jens Kiefner